Der Sommer neigt sich allmählich dem Ende zu. Es wird schon wieder früher dunkel und der Dschungel leuchtet am frühen Abend in seinen verwunschenen und in den Bann ziehenden Farben. Die perfekte Kulisse für ein spätsommerliches Konzerthappening, zu dem Bird Christiani (alias Kenneth Minor) fast schon traditionell einen Gast eingeladen hat: Max Ramdohr.
Die beiden Musiker standen mit ihren Bands Fooks Nihil und Kenneth Minor schon oft gemeinsam auf der Bühne. Zuletzt im Januar 2025 auf der Bühne des Kesselhauses im Schlachthof Wiesbaden. Neben ihrer langjährigen Freundschaft verbindet sie, dass sie an diesem Abend singen, Gitarre spielen und ihre Geschichten erzählen werden. Jedoch tut dies jeder auf eine andere – eben auf seine eigene Weise und so darf man sich auf einen musikalisch abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend freuen, der verschiedene Spielarten der bluesigen Folkmusik – und am Ende die eine oder andere musikalische Überraschung bereithält.
Infos zu den einzelnen Künstlern:
Max Ramdohr
Seine Musik bewegt sich irgendwo zwischen Folk, Country und bluesiger Rauheit – getragen von – mal mehr, mal weniger hörbaren – Einflüssen der 60er- und 70er-Jahre. Anklänge an George Harrison oder Supertramp sind hörbar, wirken aber nie aufdringlich und begleiten den eigenen Sound wie vertraute Schatten.
Nach seiner Zeit bei Fooks Nihil zeigt er nun eine neue, direktere Facette, die den Fokus auf die individuelle Persönlichkeit richtet. Die Songs stehen im Vordergrund – mal introspektiv, mal mit trockenem Humor, mal mit einem Groove, der sich unaufgeregt entfaltet.
Kenneth Minor (solo)
Hinter diesem Künstlernamen steht der Wiesbadener Musiker und Songschreiber Bird Christiani mit – by the way – Rheingauer Wurzeln, was vor einigen Jahren der Rolling Stone wie folgt enthüllte: „Sympathisch ist das, weil der Mann aus dem Rheingau Melodien aus dem Handgelenk schüttelt, die von Mark Everett, Ray Davies oder They Might Be Giants stammen könnten und sie sanft und mit verschmitztem Charme vorträgt.
Handwerkliche Fertigkeiten, u.a. abgeguckt bei den US-Folk-Bluesern der 1920er Jahre, treffen auf postmoderne Ideen, kreative Spielereien und unorthodoxe Arrangements. Sie liefern den Rahmen für authentische Erzählkunst, die einen mindestens ebenso großen Stellenwert erhält, wie die Musik selbst.
Datum
16. August 2026
Beginn
17:00 Uhr
Einlass ab 16:00 Uhr
Preise
10 – 50 € zzgl. VVK-Gebühren
